Deubner-Preis 2022

Der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. lädt erneut ein zu Bewerbungen um den ihm von der Dr. Peter Deubner-Stiftung in Obhut gegebenen Deubner-Preis, der junge Forschung und Karriere fördern möchte. Er wird in zwei Kategorien vergeben.

Der Promotionspreis (Dotation: 3.000 Euro) wird vergeben für eine innerhalb der letzten vier Jahre abgeschlossene herausragende (mit summa cum laude bewertete), unveröffentlichte oder bereits gedruckte Dissertation. Sie sollte in deutscher Sprache abgefasst sein und innovative Ergebnisse sprachlich niveauvoll und dabei auch jenseits der Fachgrenzen verständlich präsentieren. 

Um die Wirksamkeit von Kunstgeschichte und -wissenschaft in der Öffentlichkeit zu fördern, wird der Projektpreis (Dotation: zwei Preise à 2.000 Euro) für zwei modellhafte Projektideen zur zeitgemäßen Vermittlung kunstwissenschaftlicher Forschungsfragen und -ergebnisse vergeben. Gesucht werden innovative Konzepte, die erarbeitet wurden, um ein aktuelles Forschungsthema auch jenseits der Fachgrenzen verständlich zu vermitteln.

Bewerbungsfrist: 15.11.2021

Kontakt für Bewerbungen: 
Dr. Marcello Gaeta / Dr. Cornelia Kirschbaum, Tel.: 0228 18034-182, info@kunsthistoriker.org
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Kölner Obdachlosen-Frühstück "To Go"

Aufgrund der Corona-Pandemie können wir unser Sonntagsfrühstück seit geraumer Zeit von 9 bis 11 Uhr nur "To Go" anbieten.
Der Verzehr des Frühstücks ist in der Nähe der Ausgabe wegen Corona nicht erlaubt!

Termine für die Monate September und Oktober:

Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, Agnesviertel
12. September und 3. Oktober

Bürgerzentrum Ehrenfeld (BüzE), Venloer Str. 429, Ehrenfeld:
19. September und 17. Oktober

Kulturbunker, Berliner Str. 20, Mülheim:       
26. September und 24. Oktober



Frühstücksausgabe in Köln-Ehrenfeld. Foto: Diakonie

Immer noch Corona – Licht am Ende des Tunnels?

Von Lock-down zu Lock-down. – Sehnlichst warten nun unsere obdachlosen Gäste, unsere ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen, wir selbst und nicht zuletzt Sie, unsere Freunde und Förderer des „Kölner Obdachlosen-Frühstücks“, auf eine Rückkehr zu „normalen“ Verhältnissen. Aber was heißt hier „normal“?  Solange wir dem Grundübel, der Wohnungslosigkeit einer großen Anzahl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, nicht Herr werden können, gibt es für sie überhaupt kein „normales“ Leben, ohne ständige Suche nach einer Unterkunft, dem täglichen Brot, nach menschlichen Kontakten – ohne die Sonne zu sehen.

Mit dem „Kölner Obdachlosen-Frühstück“ wollen wir einen wichtigen Ausgleich zu dieser Ungerechtigkeit leisten, mit warmer Gastfreundschaft, menschlicher Zuwendung, Begegnung auf Augenhöhe und natürlich sehr praktischer Hilfe.

Es gilt nun, bis zum Ende des Tunnels durchzuhalten. Wir praktizieren das zusammen mit unserer Partnerin der Diakonie Köln, indem wir unser sonntägliches Frühstück mit guten Wünschen mitgeben, bis wir es wieder persönlich servieren können. Diese Geste wird in überwältigendem Maße angenommen. Lange Schlangen bilden sich vor unseren Ausgaben in Köln-Ehrenfeld und Köln-Mülheim. Alle, die kommen, werden reichlich bedacht, keiner geht leer aus, und das alles mit Ihrer großzügigen Hilfe. Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Treue!


Frühstücksausgabe in Köln-Mülheim, Foto: Diakonie


Outsiderart
Ende 2017 fand in der Heinrich-Heine-Universität ein internationales Symposium zur Kunst von gesellschaftlichen Außenseitern, der sog. „Outsider Art“ statt. Jetzt liegt der von unserer Stiftung geförderte Tagungsbericht in der Form eines reich bebilderten Text-Bandes vor. Er präsentiert in 16 Beiträgen die wichtigsten Erkenntnisse aus den Vorträgen und Diskussionen international anerkannter Experten aus Theorie und Praxis.

Natascha Kirchner (Hrsg.): Outsider Art. Past, Present & Perspectives. 224 Seiten. Gebunden. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2021




Deubner-Stiftung spendet 60 REWE-Gutscheine an DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen zu Weihnachten
Oft einsam und allein, verbringen viele Obdachlose das Weihnachtsfest auf der Straße und haben nicht mal ein gutes Essen oder ein wärmendes Feuer, an dem sie sich erfreuen können. Und das in der einer Zeit, wo obdachlose Bürger*innen sowieso schon stark von der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie sich nicht zurückziehen können und häufig zur Risikogruppe gehören. Umso schöner, finden wir, dass nun die Dr. Peter Deubner-Stiftung 60 REWE-Gutscheine im Wert von 10 Euro für die DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen gespendet hat, die unsere Streetworkerinnen Petra Hastenteufel und Friederike Bender nun auf der Straße verteilen können.  Wir wünschen all unseren Verkäufer*innen einen schönen Advent, einen guten Absatz der schönen Weihnachtsausgabe und vor allem Gesundheit. (Christina Bacher)


Foto: Petra Hastenteufel


Deubner-Stiftung fördert das Internationale Perfomance Archiv BLACK KIT an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
1981 gründeten Performer*innen nach dem sogenannten “Konzil” in Stuttgart ein Archiv. Sie, die vorrangig im Ephemeren arbeiten, wollten eine Sammlung des Gewesenen, einen Ort der Forschung und eine Plattform für die Gegenwart aufbauen. Dies ist ihnen gelungen: mit Schachteln und Dossiers zu 4000 Künstler*innen, zu internationalen Netzwerken und Organisationsgruppen der Performance Art, mit knapp
10.000 Fachbüchern, Videos, Fotos, Tondokumente usw. schlummern einige kunsthistorische Schätze im Archiv. Dank einer Projektstelle der Deubner-Stiftung kann eine Studierende der Museumsstudien nun den ein oder anderen Schatz wissenschaftlich bergen und zugänglich machen.




„Nach Herzenslust Frühstücken"
Über das Kölner Obdachlosen-Frühstück,
DRAUSSENSEITER. Das Kölner Stassenmagazin, November 2020,
→ Interview, Text und Fotos von Ingrid Bahß (PDF)




Auszeichnung für Dr. Peter Deubner

Am 1. September 2020 wurde Dr. Peter Deubner in Berlin mit dem Volunteer Award 2020 für Inspirational Leadership ausgezeichnet.


Foto: Ingrid Bahß




EIn Dach für Obdachlose
Vor 12 Jahren konnte die Dr. Peter Deubner-Stiftung in Köln-Dünnwald ein Haus erwerben, das mit einer Wohnfläche von ca. 300 m² ursprünglich für zwei Familien konzipiert war und nach seinem Umbau als Heimstatt für eine Wohngemeinschaft von 11 ehemals obdachlosen Frauen und Männern dient. → Mehr Informationen




Deubner-Preis verschoben
Da der nächste Kunsthistorikertag corona-bedingt nicht wie vorgesehen im März 2021 in Stuttgart stattfinden kann, werden auch die Auslobung und die Verleihung des Deubner-Preises des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker jeweils um ein Jahr verschoben. Traditionsgemäß gehört die Preisverleihung zu den Highlights der Eröffnungsveranstaltung des Kunsthistorikertags. Die nächste Preisverleihung soll am 23. März 2022 stattfinden. Mit der Auslobung ist Mitte 2021 zu rechnen.


Obdachlosen-Hilfe während der Corona-Krise
Da wir das Kölner Obachlosen-Frühstück zur Zeit aussetzen müssen, haben wir uns zu einer unkonventionellen Hilfs-Aktion für die Kölner Obdachlosen entschlossen. Wir verteilen jetzt über die Diakonie Köln und die Kölner katholische Wohnungslosenseelsorge GUBBIO Einkaufsgutscheine im Wert von EUR 10,00, die in jeder REWE-Filiale eingelöst werden können. Diese Geste wird von den Betroffenen begeistert aufgenommen.




Deubner-Stiftung spendet Hygiene-Beutel für Obdachlose
Die zunächst 500 Hygiene-Beutel enthalten so nützliche Artikel wie Seife, Dusch-Gel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Hautcreme, Kämme, Waschlappen, Handtuch und für Frauen auch Damenbinden. Zu finden sind sie in den drei Duschmobilen für Obdachlose, die auf dem Bahnhofsvorplatz, vor der Einrichtung Gulliver und auf dem Marktplatz in Köln-Mülheim stehen.


Menschensinfonieorchester beim Kölner Obdachlosen-Frühstück
Einen großen Auftritt mit viel Beifall hatten 11 Mitglieder des Menschensinfonieorchesters, der einmaligen Gruppe obdachloser und nicht-obdachloser Musiker unter Leitung von Alessandro Palmitessa beim Kölner Obdachlosen-Frühstück am 9. Februar 2020 im Vringstreff in der Kölner Südstadt. Die Vereinigung wird von der Deubner-Stiftung unterstützt.
 www.menschensinfonieorchester.info






Abschiedsvorlesung von Frau Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet an der Universität Bonn
Am 23. Januar 2020 nahm Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet, Mitglied des Vorstands der Deubner-Stiftung, im überfüllten Hörsaal IX der Universität Bonn mit einem beeindruckenden Vortrag über die Themen ihrer 40-jährigen Forschung auf dem Gebiet der Kunstgeschichte  vorläufigen Abschied von ihren akademischen Pflichten. > Not yet titled < war der Titel ihrer Vorlesung, angelehnt an eine Ausstellung im Museum Ludwig Köln. Von Dürer bis zur Moderne reicht ihr wissenschaftliches Spektrum. Die Deubner-Stiftung kann weiter auf ihre volle Unterstützung setzen.




Deubner-Stiftung fördert internationales Symposium an der Universität Düsseldorf
Das Symposium zum Thema 'Rahmen und Rahmungen als Ornament. Die Bildlichkeit von rahmendem Beiwerk in den Bildkünsten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit' fand Mitte Mai 2020 statt und wurde von den Kunsthistorikerinnen Anna Magnago-Lampugnani und Simone Westermann organisiert. Alle Vorträge und Diskussionsbeiträge sind im Heft 1.2021 der Zeitschrift – kritische berichte – Jonas Verlag, 119 Seiten, EUR 14,00, veröffentlicht.


Weihnachtliches Festessen
Bürger feiern mit Berbern
Am 18. Dezember 2019 lud die Dr. Peter Deubner-Stiftung alle Interessierten zu
einem festlichen Mahl in der Kölner Wolkenburg. Es gab allerhand zu feiern:
20 Jahre Deubner-Stiftung und 15 Jahre „Kölner Obdachlosen-Frühstück“.
Für ein großartiges Unterhaltungsprogramm sorgte die bekannte Gruppe
DOMGo.
Pressebericht im Kölner Stad-Anzeiger vom 19.12.2019
Pressebericht im Kölner Wochenspiegel vom 19.12.2019
Pressebericht in der Kölnische Rundschau vom 19.12.2019




Fotos: Julia Weißenberg
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Dr. Peter Deubner-Stiftung fördert Internationales Publikationsprojekt

von Masterstudierenden der Kunstgeschichte im Anschluss an das
Symposium „Outsider Art – Historie, Gegenwart & Perspektive“
Die internationale Tagung „Outsider Art – Historie, Gegenwart & Perspektive“, die am 9. und 10. November 2017 im Haus der Universität in Düsseldorf stattfand, organisierten die Studentinnen Luise von Dryander und Natascha Kirchner im Rahmen ihres Teamprojektes im Masterstudiengang Kunstgeschichte. Die Tagung griff das Thema der sogenannten „Outsider Art“ auf, das sich nicht nur in der kunsthistorischen Forschung steigender Aufmerksamkeit erfreut, sondern spätestens seit Massimiliano Gionis Biennale in Venedig im Jahr 2013 eine wachsende Ausstellungspräsenz verzeichnet. Der Begriff der „Outsider Art“ gilt als Dachbegriff für Kunst von gesellschaftlich außenstehenden und autodidaktischen Künstler*innen, die abseits des etablierten Kunstsystems entsteht. Mit der politischen Debatte um mehr kulturelle Teilhabe für Menschen mit Handicap, hat das Thema der Outsider Art ebenfalls eine erstarkende gesellschaftliche Komponente hinzugewonnen. Kunsthistorisches Institut der Universität Düsseldorf
Projektleitung: Luise von Dryander und Natascha Kirchner
Betreuung: Prof. Dr. Hans Körner


Deubner-Preis 2019 des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V.
Der Deubner-Preis wurde dem Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. im Jahr 2010 von der Dr. Peter Deubner-Stiftung in Obhut gegeben. Im Rahmen des XXXV. Deutschen Kunsthistorikertages wurde in diesem Jahr erneut der Deubner-Preis des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker
e.V. verliehen.

Der Nachwuchspreis wurde in zwei Kategorien vergeben: Promotionspreis (Dotation: 3.000 Euro) und Projektpreis (Dotation: 2 Preise à 2.000 Euro). Der Promotionspreis wurde in diesem Jahr geteilt, da zwei unterschiedliche Studien in gleichermaßen hervorragender Weise die Kriterien erfüllten, innovativ zu sein sowie auf anschauliche, gut zugängliche und zugleich niveauvolle Weise hochgradig neuartige Erkenntnisse auch jenseits der Fachgrenzen zu vermitteln. Der Preis ging zu gleichen Teilen an:

Michaela Gugeler M.A. für ihre 2018 an der Universität Stuttgart abgeschlossene Dissertation „Édouard Vuillard und die mémoire affective. Das Malen nach der mémoire: Ein vergessenes Kapitel der französischen Kunst“

Dr. des. Anna Christina Schütz für ihre 2017 an der Leuphana Universität Lüneburg abgeschlossene Dissertation „Das Scheitern des Charakters am Selbstbewusstsein des Bildes. Chodowiecki zeichnet Goethes Werther“.

Um die Wirksamkeit von Kunstgeschichte und -wissenschaft in der Öffentlichkeit zu fördern, wurde der Projektpreis für zwei modellhafte Projektideen zur zeitgemäßen Vermittlung kunstwissenschaftlicher Forschungsfragen und -ergebnisse vergeben. Gesucht wurden innovative Konzepte für die auch jenseits der Fachgrenzen verständliche Vermittlung eines aktuellen Forschungsthemas. Das neu entwickelte Format sollte Vorbildcharakter haben und auf andere Themen und Projekte anwendbar sein. 2019 wurden ausgezeichnet:

Nico Anklam M.A., Greifswald, mit seinem Projekt „Great Danes at the Pomeranian …“ zur filmischen Präsentation einer Sammlung aus dem Depot des Pommerschen Landesmuseums und die Projektgruppe „Die Betonisten“ (ehem. „Junges Erbe Architektur“) aus Mainz für ihr Engagement, mit verschiedenen Aktionen öffentlich auf die baulichen Zeugnisse der Nachkriegsmoderne aufmerksam zu machen.

Die Preisverleihung fand am Mittwoch, den 27. März 2019 im Rahmen der feierlichen Eröffnung des XXXV. Deutschen Kunsthistorikertages in Göttingen statt.


Michaela Gugeler M.A. und Dr. des. Anna Christina Schütz
(Preisträgerinnen des Deubner-Promotionspreises), Nico
Anklam M.A. und „Die Betonisten“, ehem. „Junges Erbe
Architektur“ (Preisträger*innen des Deubner-Projektpreises)
Fotos: Foto: Studio Monbijou, Claudia Jaquet, Ken Yamamoto,
Felix Tauber (v.l.n.r.)


Goldenes Kronenkreuz für Dr. Peter Deubner und sein Engagement für Obdachlose

In einem stimmungsvollen Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche in Köln-Lindenthal wurde Dr. Peter Deubner am 22. September 2018 das Goldene Kronenkreuz durch Superintendent Markus Zimmermann verliehen. Gewürdigt wurde er auch durch die Schirmherrin des Kölner Obdachlosen-Frühstücks Elfi Scho-Antwerpes, Pfarrer i.R. Rainer Viebahn und Pfarrer Armin Beuscher.
Kölner Stadt-Anzeiger, 13.09.2018
Kölner Wochenspiegel, 27.09.2018
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Elfi Scho-Antwerpes, Pfarrer i.R. Rainer Viebahn, Pfarrer Armin
Beuscher, Dr. Peter Deubner, Nele Deubner und Superintendent
Markus Zimmermann (von links). Foto: Armin Beuscher


Video über das Kölner Obdachlosen-Frühstück




Antiker Vasen-Krimi in Berlin
In der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin befindet sich unter der Inventar-Nummer 3884 ein stattlicher Volutenkrater, der 1865 von dem neapolitanischen Restaurator Raffaele Gargiulo erworben wurde. Er ist aus Stücken zusammengesetzt. Die Henkel wurden mit Metallstiften angesetzt. Den Krater schmückt ein Relief, das die Schleifung Hektors und die Lösung der Leiche durch seinen Vater Priamos zeigt. Der Krater gibt Rätsel auf.
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